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Absolvent:innen erzählen: So könnte dein späterer Berufsalltag als Chemiker:in aussehen!

Du weißt jetzt: Als Chemiker:in stehen dir fast schon unzählige Berufsmöglichkeiten offen. Aber wie könnten diese konkret aussehen? Unsere Absolvent:innen erzählen es dir!

Madeleine Ehweiner: Prozesschemikerin

Im Chemie-Studium bekommt man ein breites Fachwissen vermittelt, welches einem im Anschluss die Türen zu jedem denkbaren Spezialgebiet öffnet. Da im Zuge meiner Master-Arbeit mein Interesse für anorganische Synthesechemie geweckt wurde, setzte ich mich als Dissertantin in der Arbeitsgruppe von Nadia Mösch-Zanetti mit der Synthese von funktionellen Wolfram- und Molybdän-Komplexen auseinander.

Nach der Promotion im Bereich Anorganische Chemie erhielt ich ein Erwin-Schrödinger-Stipendium, welches mir ermöglichte, einen Postdoc-Aufenthalt am MIT zu absolvieren. Hier verbrachte ich fast 1,5 Jahre in der Forschungsgruppe von Dan Suess mit der Synthese von Eisen-Schwefel-Clustern, die wichtige Bausteine gewisser Enzyme sind.

Obwohl ich die universitäre Forschung sehr liebte (und noch immer liebe), entschied ich mich dafür, etwas ganz Neues anzugehen und in die Industrie zu wechseln. Da ich der Chemie treu bleiben wollte, entschied ich mich für eine Stelle als Prozesschemikerin bei Thermo Fisher Scientific im Chemiepark Linz, wo wir pharmazeutische Wirkstoffe im großtechnischen Maßstab für unsere Kunden aus der Pharmabranche produzieren.

Mit einer Promotion in Chemie stehen einem jedoch viel mehr Türen offen, als man denkt: Man kann in den Bereich Consulting wechseln, als Research Scientist noch selbst im Labor stehen oder als Projektmanager eigene Projekte leiten. Auch die Leiter nach oben ist in jedem Bereich gefühlt endlos lang. Als DissertantIn entwickelt man naturgemäß starke problemlösende Fähigkeiten, die in jeder Branche gefragt sind.

Madeleine Ehweiner

Stefan Tanda: Principal Scientist

Nach dem Abschluss meines Doktoratstudiums war ich zwei Jahre als Rohstoffkoordinator in der Qualitätskontrolle eines österreichischen Pharmaunternehmens tätig. In dieser Position konnte ich umfangreiche Erfahrungen in der Analyse und Sicherstellung der Qualität von Arznei- und Hilfsstoffen sammeln, was mir wertvolle Einblicke in die strengen Qualitätsstandards der Pharmaindustrie verschaffte.

Der nächste Schritt in meiner Karriere führte mich zu Anton Paar, einem Hersteller für analytische Messsysteme und maßgeschneiderte Automations- und Robotik Lösungen. Hier arbeite ich nun als Principal Scientist im Produktbereich der Dichtemessgeräte. Meine Arbeitstätigkeiten umfassen zum Beispiel die Koordination von Projekten mit Universitäten, die Analyse von wissenschaftlichen Publikationen, oder die Mitarbeit in Normungsgremien. Darüber hinaus versuchen wir unsere Messgeräte kontinuierlich zu verbessern und neue Technologien voranzutreiben. Dabei schätze ich die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit KollegInnen aus verschiedenen Fachbereichen sehr.

In meiner jetzigen Rolle kann ich meine chemischen Fachkenntnisse und meine Erfahrung in der Qualitätskontrolle perfekt kombinieren, um innovative Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Mir gefällt die Arbeit bei Anton Paar, weil sie äußerst vielseitig und herausfordernd ist und sich jeden Tag neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bieten.

Foto von Chemie-Absolvent Stefan Tanda

Evelyn Waldhauser: Analytical Scientist

Kurz nach meinem Masterabschluss in Chemie (mit persönlichem Fokus auf die Analytische Chemie), habe ich eine Stelle bei GL Pharma in Lannach als "Analytical Scientist" in der Qualitätskontrolle bekommen. Da GL Pharma sowohl im österreichischen als auch internationalen Gesundheitssektor tätig ist und eine große Auswahl an Markenprodukten und Generika führt, ist meine Arbeit sehr vielfältig. 

Meine Hauptaufgabe umfasst die Analyse von Fertigprodukten und deren Vorstufen, wobei der Großteil des analytischen Prozesses abgedeckt wird: Von der Probenvorbereitung über die Messung bis hin zur Datenauswertung und Berichterstellung. Dies ermöglicht mir eine angenehme Balance zwischen Labor- und Büroarbeit. Die Messung selbst erfolgt mittels HPLC (High Performance Liquid Chromatography), wobei mir meine gesammelte Erfahrung während meines Studiums zugutekommt. Geprüft wird auf Wirkstoffgehalt und dessen gleichmäßige Verteilung, Wirkstoffreisetzung und Reinheit der Produkte. 

Hinzu kommt die Dokumentation meiner Arbeit gemäß GMP (Good Manufacturing Practice) und mit gesammelter Erfahrung bald auch weitere Aufgaben. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Job nie langweilig wird und bin froh, Teil eines tollen Teams zu sein.

Chemie-Absolventin Evelyn Waldhauser

Bart Pieber: Assistant Professor

Das Chemiestudium im Rahmen der „NAWI Graz“-Initiative hat mein Interesse für Grundlagenforschung geweckt und mich dazu bewegt, im Rahmen eines Doktoratsstudiums an der Uni Graz selbst zu forschen.

Nach Abschluss meiner Doktorarbeit habe ich 2016 als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam begonnen, mich mit synthetischer Photochemie, also der Entwicklung von lichtgesteuerten Reaktionen, zu beschäftigen. Nach zwei Jahren bekam ich dort die Chance, meine eigene Arbeitsgruppe zu gründen und zusätzlich als Dozent an der Universität Potsdam zu lehren.  

Seit 2023 forscht meine Arbeitsgruppe in Klosterneuburg am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), wo ich eine Stelle als Assistenzprofessor angetreten habe. Unsere Forschung zielt darauf ab, (Sonnen)licht als Energiequelle für die Herstellung komplexer Moleküle, wie z.B. medizinische Wirkstoffe, nutzbar zu machen. Dazu entwickeln wir Moleküle (Photokatalysatoren), die die Energie des Lichts in „chemische Energie“ umwandeln und dadurch Reaktionen antreiben können.

Chemie-Absolvent Bart Pieber

Nikolaus Turrini: Patentingenieur

Nach dem Abschluss meines Doktoratsstudiums und einer eineinhalbjährigen Postdoc-Phase habe ich mich beim Messtechnikunternehmen Anton Paar in Graz beworben. Meine erste Position war jene des Produktmanagers.

In dieser Funktion ist man die Schnittstelle zwischen Vertrieb, Kunden, Produktbereich und Marketing sowie der Forschung und Entwicklung und trägt die Verantwortung für den technisch-qualitativen und wirtschaftlichen Erfolg seiner Produkte. Zu den Aufgaben eines Produktmanagers gehören beispielsweise die Entwicklung der Produkte und deren strategische Ausrichtung oder Kundengespräche im Rahmen von Dienstreisen und Seminaren.

Nach etwa fünf Jahren im Produktmanagement habe ich mich entschlossen, den Pfad des gewerblichen Rechtsschutzes einzuschlagen. In meiner abwechslungsreichen Tätigkeit als Patentingenieur bin ich für sämtliche Themen rund um Patente, Marken und andere Schutzrechte verantwortlich. Meine Aufgaben umfassen u.A. die Betreuung der Fachabteilungen, die Prüfung technischer Entwicklungen auf Schutzfähigkeit, das Durchführen von Patentrecherchen und die Verwaltung des Patentportfolios.

Chemie-Absolvent Nikolaus Turrini

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